
13.05.26 –
Die GRÜNEN haben sich bei ihrem letzten Ortsverbandstreffen mit den Beschlüssen der vergangenen Ratssitzung befasst. Im Mittelpunkt der Diskussion stand die Entscheidung von CDU und FDP, die bisherigen Vergabekriterien für die Hälfte der gemeindeeigenen Baugrundstücke abzuschaffen.
Bislang gilt ein Kriterienkatalog, der insbesondere Familien mit Kindern sowie Menschen aus der Region den Erwerb eines Grundstücks erleichtert. Künftig sollen jedoch 50 % der Flächen frei vergeben werden. Was eine „freie Vergabe am Markt“ konkret bedeutet, bleibt dabei unklar: Erhält hier der Höchstbietende den Zuschlag wie es der FDP-Antrag fordert? Oder vielleicht ein Investor für ein oder mehrere Grundstücke? Und wer trifft diese Entscheidungen? Die GRÜNEN fragen sich zudem, welche Folgen dies für Familien hat, die bereits auf Wartelisten stehen und auf die bisherigen Regeln vertraut haben. Wird es für sie nun noch schwieriger, in Ladbergen ein Grundstück zu erwerben?
Für die GRÜNEN hebt die Mehrheit von CDU und FDP im Rat die bestehenden Regelungen auf, ohne transparente neue Kriterien festzulegen. Sie sehen darin vor allem Symbolpolitik zugunsten besserverdienender Bevölkerungsgruppen. Der Beschluss widerspreche zudem einer ausgewogenen sozialen Entwicklung der Gemeinde. Auch das Argument der FDP, gezielt Fachkräfte nach Ladbergen zu ziehen zu wollen, ist für die GRÜNEN nicht überzeugend, ist doch die Größe des Geldbeutels allesentscheidend. Stattdessen befürchten sie steigende Baukosten, wenn Investoren zu Zuge kommen, die Gewinne erzielen wollen. Für die GRÜNEN steht daher fest: Die Unterstützung von Familien muss Vorrang vor Investoreninteressen haben.
Kritisch bewerten die GRÜNEN auch eine weitere Entscheidung: Künftig sollen nicht mehr automatisch 25 % der Grundstücke für den sozialen Wohnungsbau reserviert werden. CDU und FDP begründen dies mit einem angeblich gedeckten Bedarf. Dem widersprechen die GRÜNEN und verweisen darauf, dass frei finanzierte Neubauwohnungen für viele Menschen kaum noch bezahlbar sind.
Abschließend waren sich die GRÜNEN einig, sich im kommenden Arbeitskreis der Fraktionen dafür einzusetzen, dass zumindest für die verbleibenden Grundstücke faire Vergaberegeln erhalten bleiben und Familien mit Kindern weiterhin reale Chancen haben. Zudem rufen sie betroffene Familien dazu auf, ihre Interessen einzubringen. Entweder durch eine Nachricht an die GRÜNEN oder direkt durch Teilnahme an den für alle offenen Treffen des Ortsverbands bei Buddemeier (https://gruene-ladbergen.de/).
Herzlich willkommen auf der Homepage der Ladberger Bündnisgrünen.
Kontakt: info@gruene-ladbergen.de
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